STERN 9/11 Report Pt.2: CIA knew 9/11 hijacker's flight training plans

Date:Thursday August 21, @08:16AM
Author:ewing2001
Topic:News
from the STERN/Rediff.com dept.

CIA knew 9/11 hijacker's flight training plans: Report

Rediff.com
Die tödlichen Fehler des US-Geheimdienstes (STERN)
(The deadly mistakes of U.S. Intelligence)

The United States had let in one of the September 11 hijackers in mid-2000 for flight lessons despite suspicions of his links to Al Qaeda, German magazine Stern said.

Citing from a confidential FBI report, the magazine said that Ziad Jarrah was questioned for four hours during a January 2000 stopover in the United Arab Emirates.

It transpired later during 9/11 investigations that Jarrah, at that time, was returning from training at an Al Qaeda camp in Afghanistan to his then home in Hamburg, northern Germany.

Jarrah told the UAE officials of his Afghanistan stint and of his plans to take flight-training lessons in Florida, said Stern. The officials had passed the information to the Central Intelligence Agency. But four months later, Jarrah was allowed into the US after receiving a visa.

More than 3,000 people were killed when hijackers slammed two planes into the World Trade Center in New York and the Pentagon outside Washington. Jarrah is understood to have piloted a fourth plane, which crashed in rural Pennsylvania after passengers fought back.

The Lebanese national was part of a Hamburg-based Al Qaeda cell led by the hijackers' alleged ringleader Mohammed Atta. Last week, Stern reported that German intelligence had warned the CIA about another Hamburg cell member, Marwan al-Shehhi, in March 1999. Al-Shehhi and Atta piloted the two planes that crashed in New York.


STERN- 9/11 Report- Pt.2

STERN -August 21

8 CIA Offices observed the "Terror Summit" in January 2000

Los Angeles, 15. Januar 2000

Am 6. Januar hat das entscheidende Vorbereitungstreffen für die Anschläge des 11. September stattgefunden. Die malaysischen Behörden haben die Teilnehmer des Terrorgipfels seit ihrer Einreise nach Kuala Lumpur auf Schritt und Tritt beschattet. Agenten von acht Außenbüros der CIA in Asien sind daran beteiligt, einen der Verdächtigen, Khalid al-Midhar, von Saudi-Arabien bis zu dem konspirativen Apartment in Bandar Sungai Long zu verfolgen.

Die Ergebnisse der dreitägigen Operation stellt der malaysische Geheimdienst den Amerikanern zu Verfügung. Da haben die meisten Teilnehmer des Treffens das Land bereits verlassen, einige von ihnen Richtung Amerika.

Los Angeles, 15. Januar 2000

Zusammen mit Tawfiq bin Attash, dem einbeinigen Al-Qaeda-Operationschef, sind Khalid al-Mihdhar und sein Jugendfreund Nawaf al-Hazmi vor sieben Tagen von Kuala Lumpur nach Bangkok geflogen. In der thailändischen Hauptstadt trennen sie sich.

Während sich "der Einbeinige" auf den Weg nach Afghanistan macht, fliegen die beiden Saudis nach Los Angeles, um sich auf eine Märtyrermission vorzubereiten. Nur Ort, Zeitpunkt und genauer Ablauf des Anschlags sind noch nicht geklärt. Al-Mihdhar und al-Hazmi sind nur die Vorhut. Mehrere Selbstmordkommandos sollen gleichzeitig zuschlagen. Dafür müssen zusätzliche Männer in die USA eingeschleust werden. Die geeigneten Kandidaten sind bereits gefunden.

Passkontrolle in Los Angeles

Bei der Passkontrolle in Los Angeles zeigen die beiden ihre saudischen Ausweise vor. Der Beamte der Einwanderungsbehörde INS kontrolliert die Visa und gibt die Nummern ihrer Dokumente in den Computer ein. Damit hat er sowohl Zugriff auf NAILS, die Datenbank seiner Behörde, als auch auf TIPOFF, die weit umfangreichere Datenbank des Außenministeriums.

Darin sind die Namen von mehr als 70 000 Verdächtigen gespeichert, denen entweder die Einreise verweigert werden soll oder gegen die ein internationaler Haftbefehl vorliegt. Unter anderem handelt es sich um Verbrecher, Terroristen und Mitglieder extremistischer Gruppen und Organisationen. Sie wurden von CIA, FBI oder einer anderen Behörde mit der Bitte an das Außenministerium gemeldet, sie zur Fahndung auszuschreiben.

Beginn des Artikels CIA Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 Die tödlichen Fehler des US-Geheimdienstes © Stern Montage: DPA; Bettmann/Corbis Bild-Zoom-FunktionPostkarte-Sende-Funktion Das World Trade Center ist eingestürzt; fast 3000 Menschen sind in Flammen und Trümmern gestorben: In der Terror-Abteilung der CIA bricht hektische Betriebsamkeit aus Am 6. Januar hat das entscheidende Vorbereitungstreffen für die Anschläge des 11. September stattgefunden. Die malaysischen Behörden haben die Teilnehmer des Terrorgipfels seit ihrer Einreise nach Kuala Lumpur auf Schritt und Tritt beschattet. Agenten von acht Außenbüros der CIA in Asien sind daran beteiligt, einen der Verdächtigen, Khalid al-Midhar, von Saudi-Arabien bis zu dem konspirativen Apartment in Bandar Sungai Long zu verfolgen. Die Ergebnisse der dreitägigen Operation stellt der malaysische Geheimdienst den Amerikanern zu Verfügung. Da haben die meisten Teilnehmer des Treffens das Land bereits verlassen, einige von ihnen Richtung Amerika. Los Angeles, 15. Januar 2000 Zusammen mit Tawfiq bin Attash, dem einbeinigen Al-Qaeda-Operationschef, sind Khalid al-Mihdhar und sein Jugendfreund Nawaf al-Hazmi vor sieben Tagen von Kuala Lumpur nach Bangkok geflogen. In der thailändischen Hauptstadt trennen sie sich. Während sich "der Einbeinige" auf den Weg nach Afghanistan macht, fliegen die beiden Saudis nach Los Angeles, um sich auf eine Märtyrermission vorzubereiten. Nur Ort, Zeitpunkt und genauer Ablauf des Anschlags sind noch nicht geklärt. Al-Mihdhar und al-Hazmi sind nur die Vorhut. Mehrere Selbstmordkommandos sollen gleichzeitig zuschlagen. Dafür müssen zusätzliche Männer in die USA eingeschleust werden. Die geeigneten Kandidaten sind bereits gefunden. Passkontrolle in Los Angeles Bei der Passkontrolle in Los Angeles zeigen die beiden ihre saudischen Ausweise vor. Der Beamte der Einwanderungsbehörde INS kontrolliert die Visa und gibt die Nummern ihrer Dokumente in den Computer ein. Damit hat er sowohl Zugriff auf NAILS, die Datenbank seiner Behörde, als auch auf TIPOFF, die weit umfangreichere Datenbank des Außenministeriums. Darin sind die Namen von mehr als 70 000 Verdächtigen gespeichert, denen entweder die Einreise verweigert werden soll oder gegen die ein internationaler Haftbefehl vorliegt. Unter anderem handelt es sich um Verbrecher, Terroristen und Mitglieder extremistischer Gruppen und Organisationen. Sie wurden von CIA, FBI oder einer anderen Behörde mit der Bitte an das Außenministerium gemeldet, sie zur Fahndung auszuschreiben.

Der Tag des Infernos

Das Computersystem der INS arbeitet zuverlässig. Wenn Name oder Passnummer einer unerwünschten oder gesuchten Person eingegeben werden, erscheint auf dem Bildschirm eine Doppelnull: das Zeichen, umgehend die Polizei zu verständigen. Bei den Namen der beiden Saudis kommt jedoch kein Warnhinweis. Routinemäßig fragt sie der Beamte in Los Angeles nach dem Grund ihres Aufenthalts. Al-Mihdhar kann dazu mit seinem gebrochenen Englisch nicht viel sagen. Aber das ist für den Beamten nichts Ungewöhnliches, er händigt ihm seine Papiere aus und lässt die beiden passieren.

...Sie verlieren keine Zeit in L.A. und fahren nach San Diego weiter, 124 Kilometer südlich, direkt an der Grenze zu Mexiko am Pazifik. Die Männer quartieren sich etwas außerhalb in den Parkwood Apartments ein. Ein hellbrauner Betonbau mit dunkelbraun getönten Fenstern und Balkonen sowohl zur Straße als auch zum Innenhof. Es ist ein ruhiger Komplex mit insgesamt 175 Zimmern. Die Terroristen beziehen das Apartment 127. Beim Einzug legt al-Hazmi seinen Pass vor und unterschreibt den Mietvertrag mit sechsmonatiger Laufzeit.

Die Al-Quaeda-Männer beschaffen sich Sozialversicherungskarten und Führerscheine, eröffnen ein Bankkonto und kaufen ein Auto, einen blauen Toyota, Baujahr 1988, für 3000 Dollar. Immer geben sie ihre richtigen Namen an. Sie halten es nicht für nötig, sich zu tarnen. Al-Hazmi beantragt einen Telefonanschluss und lässt sich sogar für die Auskunft registrieren. Mit vollem Namen und Adresse steht er im Telefonbuch von San Diego: al-Hazmi Nawaf M, 6401 Mount Ada. Rd. - 6582795919.

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printed from STERN 9/11 Report Pt.2: CIA knew 9/11 hijacker's flight training plans on 2004-06-22 03:14:25