Haussanierung

Es kann unterschiedlichste Indikationen dafür geben, die eine Haussanierung erforderlich machen. Eine Haussanierung kann zum Beispiel durch Wasserschäden, Kabelbrände, das allgemeine Alter des Bauwerks, neue Baubestimmungen (im Falle eines öffentlichen Gebäudes) und vieles mehr notwendig werden. Entsprechend vielfältig sind auch die Arbeiten, die dabei anfallen können.

Diese Arbeiten können global das ganze Haus betreffen oder nur Teile davon. Und längst sind nicht alle Sanierungsarbeiten von begeisterten Heimwerkern zu meistern. Einige dieser Arbeiten müssen dann von Fachpersonal durchgeführt werden. Zum Beispiel bei umfassenden Schimmelschäden, wie sie durch Nässe in und an der Wand entstehen, ist eine fachmännische Mauertrockenlegung unabdingbar, wenn man dem Schimmel Herr werden will.

Doch nicht immer müssen bauliche defekte oder Mängel Grund für eine Haussanierung sein. Auch ökologische Gesichtspunkte können eine Haussanierung mit sich bringen. Häuser mit herausragender Energiebilanz und niedrigem Energieverbrauch sind, sofern sie nicht von Grund auf nach diesen Kriterien erbaut werden, nur durch umfassende Sanierungen möglich. Gerade in Zeiten steigender Heizkosten überlegen viele, ob sie nicht lieber in den Umbau des Hauses investieren möchten, ehe sie ihr Geld buchstäblich verheizen. Natürlich sollte man sich bei so einem Vorhaben sehr sicher sein und wohl kalkulieren, damit die zu erwartenden Ersparnisse auch die Unkosten und den baulichen Aufwand rechtfertigen, denn eine Haussanierung in dem Fall mit sich bringt. Gewissheit kann man sich durch Beratung von Experten verschaffen. Durch den Einsatz immer modernerer Thermografie Instrumente (wie Infrarot Messungen), lassen sich Schwachstellen in der Wärmedämmung (www.1aeinblasdaemmung.de) des Hauses leicht erkennen und nachvollziehen. Dadurch wird auch eine genaue Prognose darüber möglich, wo überall Energie gespart werden kann. Insofern kann der voraussichtliche Aufwand und Nutzen einer ökologischen Haussanierung besonders gut eingeschätzt werden. Durch das flächendeckende Erkennen der Dämmung ist eine optimale Sanierung möglich, sodass wesentlich Heizkosten gespart werden können.

Ein besonderes Kapitel in Sachen Bausanierung/ Haussanierung sind Altbauten. Bei Altbauten werden stets umfassende Maßnahmen erforderlich, damit das Gebäude wieder den zeitgemäßen Standards entsprechen kann. Dazu muss dann auch das Gebäude stets für die Zeit der Altbausanierung unbewohnt bleiben. Der bauliche Aufwand umfasst in dem Fall alles Mögliche. Seien es Malerarbeiten, das Verlegen von Fließen, die Erneuerung bzw. Verbesserung der Gebäudedämmung, Erneuerung des Estrichs und, und, und ...Eine weitere Besonderheit ergibt sich bei Häusern, die unter Denkmalschutz stehen. Instandhaltungsmaßnahmen und Sanierungen werden in dem Fall häufig bezuschusst, da das entsprechende Bauwerk als erhaltenswertes Bauwerk gesehen wird. Allerdings gehen mit den Vergütungen auch strenge Auflagen einher, was die Art der erlaubten Sanierungsarbeiten anbelang.

Dadurch können bestimmte Sanierungsarbeiten, wie zum Beispiel die Verbesserung der Energiebilanz, unmöglich werden, sofern sie mit den Auflagen in Widerspruch stehen. Diese Auflagen sollen vor allem verhindern, dass das denkmalgeschützte Bauwerk Änderungen erfährt, die es zu stark in seinem Erscheinungsbild und seiner Authentizität verfälschen.Sofern man sich eine Sanierung leisten kann, sei es um ein Gebäude mit Feuchtigkeitsschäden wieder auf Vordermann zu bringen oder um einen Altbau an moderne Erfordernisse anzupassen, dann sollte man die Sanierung durchführen. Man wird mit besserer Energieeffizienz, höherem Wohnkomfort und wesentlichen Ersparnissen in der Unterhaltung des Hauses belohnt werden.