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Counterpunch
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Tausendundeine Nacht in Hamburg -the German 9/11 Tiesposted by ewing2001 on Thursday September 04, @07:15PMfrom the Broeckers/Hauss dept.
1996: German Intelligence BfV tried to hire "Hamburg Cell"-Member Zammer as Informant
See also
Tausendundeine Nacht in Hamburg-The German Ties (Exclusive Chapter from "Fakten, Faelschungen und die unterdrueckten Beweise des 11.9.)By Andreass Hauss + Matthias Broeckers (English Translator)
Mindestens 1001 Tage und Nächte lang haben die Geheimdienste die obskursten Spiele miteinander gespielt. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch immer. Und wir? Wir stehen nur am Rand und staunen. Erinnern Sie sich noch an solche Namen wie Mounir Al-Motassadeq und Ramzi Binalshibh, geschweige denn Mamoun Darkazanli, Haydar Zammar oder Mahmud Salim? »Das FBI forderte Darkazanlis Arrest, aber die Deutschen sagten, es gäbe zuwenig Beweise. Sie stellten ihn dennoch unter Beobachtung.« So schrieb die New York Times am 11. Juli 2002 in Bezug auf die »Nachbereitung« des 11. 9.
Dieser Darkazanli (und das ist nur ein Name von Hunderten,
die immer mal wieder genannt werden) fiel angeblich
durch eine Bankvollmacht für ein Konto eines Mohammed
Haydar Zammar auf, der zwischenzeitlich mal festgenommen
worden war, weil er mit den Botschaftsattentaten in Nairobi
und Daressalam 1998 in Verbindung gebracht wurde.
Wie
Daniel Hopsicker hat die »German Connection« des doppelten
Atta mittlerweile weiter recherchiert: während seiner
Liaison mit Amanda Keller stellte er ihr fünf deutsche bzw.
deutschsprachige Freunde vor, mit denen er häufig zu tun
hatte. Sie alle hatten Pilotenscheine oder arbeiteten als Fluglehrer,
zwei von ihnen nannte Atta »meine Brüder«. Mit ihnen
war er laut Keller sehr eng verbunden, sie hingen dauernd zusammen und gingen gemeinsam aus : »Diesen Jungs flog das
Geld nur so aus der Tasche, es schien ihnen niemals auszu-gehen.
Und sie hatten immer reichlich Kokain.« Mehrfach soll
Atta – bei aller Partylaune – von Treffen mit ihnen allerdings
auch sehr ernst und deprimiert zurückgekommen sein, woraus
Daniel Hopsicker schließt, dass es bei diesen Treffen um Attas
Mission ging und es sich bei seinen »Freunden« um seine
Agentenführer handelte.
Hopsickers Recherchen zu dieser Verbindung sind noch
nicht abgeschlossen. Vier dieser Begleiter sollen mittlerweile wieder nach Deutschland zurückgekehrt sein, einer hat die
BND. Mindestens. Dass und wie dem so ist, erfahren wir auch
aus einer Presseerklärung der Hamburger Innenbehörde vom
18. November 2002:
»Aus Anlass der aktuellen Presseberichterstattung über Ermittlungen
in Zusammenhang mit Herrn Darkazanli betont die
Behörde für Inneres die besonders enge und ausgezeichnete Zusammenarbeit
mit den amerikanischen Dienststellen bei der
Bekämpfung des internationalen islamistischen Terrorismus in
Hamburg. Es gibt in dieser Hinsicht nach beiderseitiger Ein-schätzung
keinerlei Anlass für atmosphärische noch sonstige Irritationen, wie Staatsrat Walter Wellinghausen schon nach
seinem Besuch in Washington im Oktober mitgeteilt hat. Das
Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) sieht Herrn
Darkazanli bereits seit mehreren Jahren als Verdachtsperson
mit Kontakten in das internationale islamistische Netzwerk und
hat auch eigene Ermittlungen in dieser Hinsicht durchgeführt.
Hinweise für diesen Verdacht lieferte insbesondere die Verhaftung
des Sudanesen Mamdouh Mahmud Salim 1998 in Bayern,
der an die USA ausgeliefert wurde und dort inhaftiert ist.
Tatsache ist, dass mehrere deutsche Sicherheitsbehörden gegen
Herrn Darkazanli ermittelt haben und zur Zeit noch ermitteln.
Hierzu konnte das LfV eigene Erkenntnisse beisteuern, die auch
an die Strafverfolgungsbehörden übermittelt wurden. Operative
Maßnahmen des LfV Ende 1999/ Anfang 2000 hatten vor allem zum Ziel, Herrn Darkazanli deutlich zu machen, dass er
im Visier der Sicherheitsbehörden steht. Dies geschah vor dem
Hintergrund allgemeiner Warnungen vor Anschlägen aus dem
Al-Qaida-Netzwerk, die sich auch auf Hamburg beziehen. Zu
weiteren operativen Einzelheiten werden aus Ermittlungsgründen
keine Auskünfte gegeben. Generell ist allerdings darauf zu
verweisen, dass die Tatsache von Ermittlungen im Zusammenhang
mit Herrn Darkazanli bereits unmittelbar nach dem
11. 9.2001 auch der Presse bekannt war und der Bezugsartikel
aus der Chicago Tribune insoweit keine neue Einschätzung enthält.«
Wir lernen: Mehrere deutsche Sicherheitsbehörden waren da
dran. Und zur Jahreswende 1999/2000 hat man Mamoun
auch immer, ob in Al Qaida verwickelt oder nicht – Darkazanli
interessiert uns nicht weiter. Wir nehmen nur einfach
einmal diesen Namen, um festzustellen, dass es zwischen Geheimdiensten
offenbar zum guten Ton gehört, sich wechselseitig
auf die Füße zu treten.
Das FBI wollte also Action sehen bei den Deutschen, und
die begnügten sich ab 1997 zunächst mit reiner Beobachtung,
bevor sie dann ab 1998 auch die Telefone von Darkazanli und
Zammar überwachten, was schließlich ab dem 17. Februar
1999 zur Überwachung der Atta-Wohnung in der Marienstraße
führte.
Telefonüberwachung? Muss sowas nicht richterlich angeordnet
werden? Setzt das nicht wiederum erhebliche Verdachtsmomente
voraus? Eine Frage, auf die wir noch kommen
werden – nicht jedoch die New York Times. Stattdessen finden
sich hier heftige Vorwürfe an die Adresse des FBI: »Wir hatten
immer den Verdacht, dass die Amerikaner Geheimdiensterkenntnisse
zurückhielten, und jetzt haben wir den Beweis«,
sagt Rolf Tophoven, ein deutscher Antiterror-Experte mit
engen Verbindungen zu deutschen Diensten.
Das ist der eine Vorwurf in der New York Times. Der andere,
bezogen auf Februar 1999, lautet: »Um diese Zeit nahmen
die amerikanischen Ermittler die Sache selbst in die
Hand. Ein mit dem Fall vertrauter Ermittler sagte, die deutsche
Polizei entdeckte, dass amerikanische Agenten in Hamburg
Leute über Darkazanli und Zammar vernommen hätten,
ohne die deutschen Behörden zu informieren.«
Befreundete Geheimdienste entfalteten also ab 1999, etwa
im Februar, eigene Aktivitäten in Hamburg. Obwohl die Telefone
der Verdächtigen überwacht wurden, obwohl die Deutschen
»dran« waren. Oder waren die Deutschen dran, weil sie merkten, dass US-Geheimdienste in Hamburg aktiv wurden?
Da riecht ziemlich nach Katz-und-Maus-Spiel. Aber so
recht erfahren wir nicht, wer da überhaupt mitgespielt hat.
Zur Auswahl stehen CIA, FBI, Verfassungsschutz, BKA,
Anwerbung. Stellvertretend für die CIA dackelte dann ein
Verfassungsschützer zu Herrn D., erhielt eine Abfuhr und
daraufhin eine Lektion des CIA, wie das »richtig« gemacht
wird. Die Deutschen versuchten es dann noch mal, mit ähnlichem
Misserfolg. Und dann spuckten sie der CIA offenbar
die Suppe. Warum? Wir wissen es nicht. Nicht einmal, ob das
alles so war wie geschildert. Am 31. Oktober 2001 kam – laut
Chicago Tribune – ein serbischer Einbrecher des Wegs und
brachte einen Stoß Darkanzanli-Akten ins Hamburger Polizeihauptquartier.
Habe er gerade gestohlen, sagte er. Wie es
Einbrecher eben halt so machen, ihre Beute zur Polizei zu
bringen. Junge serbische Einwanderer zumindest machen es
so, was man auch in Chicago bemerkenswert fand.
»Bisher sind keine Belege dafür aufgetaucht, dass amerikanischen
Geheimdiensten vor dem 11. 9. 2001 etwas von den Plänen
Al Qaidas, Zivilflugzeuge in Häuser zu stürzen, bekannt
war, obwohl Ermittler des Kongresses in diesem Zusammenhang
verschiedene verpasste Gelegenheiten beschrieben. Aber
die Enthüllung, dass die CIA versuchte, Darkazanli als Agenten
zu gewinnen, zu einer Zeit, als die ursprünglichen Entführungs-pläne
ausgeheckt wurden, markiert die frühesten und tiefsten Fußabdrücke der US-Geheimdienste vor dem Fenster der Hijacker.«
Sind jedoch diese »Fußabdrücke« nur außerhalb der Hijacker-wohnungen
zu finden? Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
meldete am 2. Februar 2003, zumindest ein Informant
(allerdings nur in der Al-Quds-Moschee in Hamburg, aber
das schon vor Jahren) habe gewonnen werden können, und
kam hinsichtlich der oft bemühten These von den »Schläfern«
zu dem Schluss: »Vielmehr schlossen sich die drei Hamburger
Todespiloten und ihre Helfershelfer unter den Augen diver-ser Nachrichtendienste zu einer Terrorgruppe zusammen und
planten den wohl spektakulärsten Terroranschlag in der Ge-schichte
– während sie beobachtet wurden.«
Darkazanli erschreckt und »Buh, wir beobachten dich!« ge-macht.
Also etwa ein Jahr sowohl nach Beginn der Telefonüberwachung
als auch nach der gesetzwidrigen US-Geheimdienstoperation.
Also zwei Jahre vor dem 11. 9. Nun ist
wirklich nicht mehr zu bestreiten, dass in der Hamburger
Marienstraße die Schlapphüte aller Provenienz sich die Klinke
in die Hand gaben oder aus der Hand rissen, Türen öffneten
und zuschlugen. Klar, dass dann der »Bezugsartikel aus der
Chicago Tribune insoweit keine neue Einschätzung enthält«.
Insoweit. Was sagt er denn noch, dieser Artikel vom 17.11.
2002?
»CIA belauerte Al Qaida in Hamburg
Bei der Suche nach Informanten versuchte der Geheimdienst
1999, einen aus der Gruppe der 9/11-Hijacker in Deutschland
anzuwerben . . . Die Versuche der CIA, Mamoun Darkazanli anzuwerben, wurden Ende 1999 initiiert, zu einer Zeit, als drei
der vier Hamburger Studenten, die später die entführten Flug-zeuge
steuerten, in einem Trainingscamp von Al Qaida in Afghanistan
erstmals von dem Entführungs-Plot erfuhren.«
Interessant. Die »Hamburger« waren also sukzessive zu
Osama geschickt worden – und Darkazanli sollte nun von der
CIA angeworben werden. Von der CIA, nicht vom FBI! Es
ging also gar nicht mehr, wie oben behauptet wurde, um »Befragungen«,
die ja schon illegal waren, sondern um Rekrutierung
von Agenten und volle Geheimdiensttätigkeit in
Deutschland.
Und nun schauen wir uns die Abfolge der Ereignisse wieder
an: Die »Deutschen« ließen Darkazanli also wissen, dass er
beschattet wurde, nachdem die CIA mit dem Anwerbeversuch
begonnen und dies ihren Kollegen wohl auch offen angekün-digt hatte. Vielleicht war da der Hamburger CIA-Vertreter
schlicht in die Büros des Hamburger Verfassungsschutzes spaziert,
mahnte zunächst die Verhaftung Darkazanlis und dessen
Überstellung in die USA an und forderte jetzt auf einmal die
Vorbereitung der Anschläge aufgedeckt worden wäre, wenn
der Generalbundesanwalt die aus Sicht des BKA gebotenen
strafprozessualen Maßnahmen ergriffen hätte. Und was ler-nen
wir daraus? Nicht nur die CIA gab keine Infos preis,
wollte jedoch Gehorsam, auch in Deutschland selbst wurden
offenbar Ermittler zurückgepfiffen. Und das geht so weiter! Auch im Motassadeq-Prozess wurden
Informationen – und zwar von deutschen Behörden –
zurückgehalten. Mounir Al-Motassadeq war erst 2002 in
Hamburg festgenommen worden unter dem Vorwurf, Atta
logistisch unterstützt zu haben. Er wurde im Frühjahr 2003
wegen Beihilfe zum Mord in 3000 Fällen zu 15 Jahren Ge-fängnis
verurteilt. Ramzi Binalshibh hatte ebenfalls intensiven
Kontakt zu Atta. Er setzte sich nach dem 11. 9. nach Pakistan
ab, gab selbstbezichtigende prahlerische Interviews, wurde
dort festgenommen und gilt seitdem als Gefangener der USA
– festgehalten an einem geheimen Ort. Diese Tatsachenbehauptung
darf durchaus bezweifelt werden. Während andere
angebliche Mitverschwörer Attas wie eben Motassadeq oder
auch Moussaoui in normalen Gefängniszellen sitzen, ihre
Unschuld beteuernd, wird ausgerechnet derjenige, der sich
selbst der Mittäterschaft bezichtigt, an einem geheimen Ort
festgehalten? Ebenso seltsam, dass Zammar derzeit laut Washington
Post vom 31.1. 2003 in Syrien festgehalten und gefoltert
wird. In Syrien? Auf amerikanisches Geheiß?
Zurück zum Tanz der Schlapphüte rund um die Marienstraße.
Der Spiegel berichtete am 8. Januar 2003 unter der
Überschrift »Motassadeqs letzte Chance«:
»Bisher aber lehnten die USA eine Vernehmung Binalshibhs ab.
Doch auch die deutschen Behörden wie der BND oder das Bun-deskriminalamt (BKA), denen nach eigenem Bekunden ebenfalls
lediglich Zusammenfassungen der Aussagen vorliegen,
stellten sich bisher gegenüber dem Gericht und seinen Ersuchen
taub.
BND-Chef August Hanning beschied im Dezember 2002
noch einmal schriftlich, dass ihm zu der Causa Binalshibh keine (...)
»Medienberichten zufolge ist es im Zusammenhang mit der
Verfolgung islamistischer Terrorstrukturen in Deutschland zu
Differenzen zwischen dem Bundeskriminalamt (BKA) und dem
Generalbundesanwalt gekommen. Danach soll dem General-bundesanwalt
bereits im Januar 2000 derart brisantes Tatsachenmaterial
über den islamistischen Extremismus in Deutschland
vorgelegt worden sein, dass aus Sicht des BKA genügender
Anlass zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens bestand.
Der Generalbundesanwalt soll hingegen einen entsprechenden
Anfangsverdacht verneint haben. Er soll ein Tätigwerden seiner
Behörde auch sechs Monate später abgelehnt haben, als das
BKA weiteres Material vorlegte, welches die Annahme strafbarer
Handlungen erhärtete.«
In der ARD-Sendung »Kontraste«, die am 4. Oktober 2001
mit dem Tenor »Hat Kay Nehm versagt?« ausgestrahlt wurde,
erklärte der Sprecher des BKA mehrfach, dass aus Sicht seiner
Behörde die seinerzeit gesammelten Erkenntnisse ausgereicht
hätten, die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens für ange-zeigt
zu halten. Dem Vernehmen nach soll es sich insbesondere um Erkenntnisse über die Terrororganisation Osama
Bin Ladens gehandelt haben, bis hin zu Hinweisen auf min-destens
zwei Personen, die inzwischen als mutmaßliche Attentäter
der Anschläge vom 11. 9. identifiziert worden sind, sowie
auf einen mutmaßlichen Drahtzieher der terroristischen Anschläge,
der sich bis zum 9. September 2001 in Deutschland
aufgehalten haben soll. Das wirft also die Frage auf, ob die
und BGS-Beamte gewesen sein. Aber anscheinend hakte es
nicht nur zwischen der CIA und den deutschen Ermittlern,
sondern auch zwischen Generalbundesanwalt/BND einerseits
und BKA/BfV/BGS andererseits.
Hilft da die Behauptung Amanda Kellers, ihr zwischenzeitlicher
Liebhaber Atta sei in Florida von fünf deutschen Freunden
umgeben gewesen, irgend jemandem auf die Sprünge?
Wahrscheinlich nicht. Die deutsche Öffentlichkeit wachte
auch bei der folgenden AP-Meldung am 22.1.2003 nicht auf:
»Das Oberlandesgericht präsentierte am Mittwoch so genannte
Sperrerklärungen von Bundeskanzleramt und Innenministerium,
wonach vorliegende Aussageprotokolle des in den USA inhaftierten mutmaßlichen Terrorhelfers Ramzi Binalshibh dem
Gericht nicht zur Verfügung gestellt werden. Eine Weitergabe
der vertraulichen Aussagen Binalshibhs, der in den USA in Haft
sitzt, beeinträchtige die Zusammenarbeit zwischen den Nachrichtendiensten
und würde dem Wohl des Bundes Nachteile
einbringen, hieß es in den Erklärungen des Bundeskanzleram-tes
für den BND und des Innenministeriums für das BKA.«
Das »Wohl des Bundes« steht also auf dem Spiel. Damit aber
erst gar keine Zweifel aufkommen, dass die Interessen der
Bundes- und der US-Regierung zwei getrennte Paar Schuhe
sind, heißt es weiter: »Außerdem hätten die US-Behörden die
Verwendung des Protokolle ausdrücklich nicht gestattet.«
Wir kommen zu einer unserer ersten Fragen zurück: Wenn
ein Richter seit 1998 Telefonüberwachung genehmigte, müsste
die Staatsanwaltschaft bei deren Beantragung erhebliche
Verdachtsmomente vorgelegt haben, die diesen Eingriff in die Grundrechte begründen. Warum kann darüber heute keine
Auskunft gegeben werden? Gab es vielleicht gar keine richter-liche
Genehmigung, wurde in Hamburg an aller Gesetzlich-keit
vorbei geheimdienstelt? Das kommt immer mal wieder
vor, ist zwar einerseits nicht legal, aber andererseits auch nur
ein Formfehler, zumal wenn sich, wie in diesem Fall, heraus
weitergabefähigen Informationen vorlägen.«
Die ach so befreundeten Dienste mögen sich offenbar also
nicht – nicht einmal die im selben Land. Was dazu führt, dass
man sich auf US-Seite, wie schon zu Beginn dieses Kapitels geschildert,
recht bedeckt mit Informationen gibt, aber fleißig
Festnahmen und Verurteilungen fordert. Im Falle der Verurteilung
Motassadeqs hielt die deutsche Verteidigung es
allerdings schon für sinnvoll, Ramzi Binalshib vernehmen zu
können – ein Zeuge, der immerhin sowohl mit Motassadeq
als auch mit Atta und den anderen zusammenlebte und sich
(wo auch immer) in den Händen der Amerikaner befindet. Da
wurde gemauert, so wie bei allem materiellen Beweismaterial.
Zugleich ist jedoch der Informationshunger der US-Dienste
unersättlich. Wir wollen ja niemandem etwas unterstellen,
aber dass da in den USA plötzlich Koffer deutscher Richter
und Ermittler verschwinden, lässt sich nicht kategorisch als
klandestine Möglichkeit zur Einsichtnahme in die darin depo-nierten
Akten ausschließen. Was war passiert? Der Richter
im Motassadeq-Prozess sowie zwei Kollegen aus der Staats-anwaltschaft
waren zur Zeugenvernehmung in die USA geflogen
und hatten natürlich zu diesem Zweck Prozessakten
mit dabei. Im Koffer wohlgemerkt, nicht in der Jackentasche.
Eben diese Koffer fehlten dann bei der Gepäckausgabe auf
dem Ankunftsflughafen, »fanden sich« jedoch ein, zwei Tage
später wieder ein – zumindest zwei der drei Koffer. Mit dem,
was er am Leib trug, marschierte der weiterhin kofferlos gebliebene
Dritte in den US-Gerichtssaal.Wie viel die deutschen Dienste insgeheim über den 11. 9.
wissen, kann und darf die Verantwortlichen in den USA schon
mal interessieren. Nur schält sich für uns eine seltsame Informationslage
heraus: Sowohl in den USA als auch in Deutsch-land
waren die polizeilichen Ermittlungsbehörden nahe an
den Beschuldigten dran. Was in den USA ein O’Neill, mögen
hierzulande ein paar engagierte Verfassungsschützer, BKA-190
stellt, dass es durchaus gute Gründe für die Überwachung gab.
Wie kann, wenn sich deutsche Ermittler korrekt verhalten
haben sollten, die Aussage eines Binalshibh »das Wohl des
Bundes« beeinträchtigen? Was hat »das Wohl des Bundes«
mit Al Qaida zu tun? Und sind wir schon wieder so weit, dass
das »Staatswohl« ausreicht, um das Recht zu beugen und
Höchststrafen auszusprechen?
Wir vermuten, dass es nicht ein bloßer Formfehler ist, die
mit dieser Informationsblockade über eine fehlende richter-liche
Lauscherlaubnis vertuscht werden soll, sondern ein
schweres Zerwürfnis. Kam etwa im Verlauf der Ermittlungen
heraus, dass BKA und FBI in Hamburg an Leuten dran waren,
die schon auf der Gehaltsliste der CIA standen und nicht erst
wie Darkazanli angeworben werden mussten?
Wir haben dafür keine Beweise, aber der Verdacht, dass nicht nur Binalshibh, sondern auch Atta und andere »Hi-jacker«
CIA-Agenten gewesen sind, drängt sich angesichts
dieses Verlaufs der Ereignisse einmal mehr auf. So wie Anti-Terrorchef
John O’Neill und das FBI dem Al-Qaida-Stützpunkt
der Al-Hadas im Jemen auf die Spur gekommen waren
und zurückgepfiffen wurden, weil die CIA dort schon lange
dran war – so könnten FBI und BKA/Verfassungsschutz auch
dem Stützpunkt Marienstraße näher gekommen sein, als es
der dort aktiven und fröhlich rekrutierenden CIA recht war.
Schon 1996 erhielt die Kölner Behörde von einem ausländischen Partnerdienst einen Hinweis auf Zammar. Zunächst versuchte der Verfassungsschutz, ihn als V-Mann zu gewinnen.
Die Unterlagen widersprechen außerdem der oft kolportierten These, wonach es sich bei den Terroristen um sogenannte Schläfer gehandelt habe, die auf ein Signal hin lediglich hätten "aktiviert" werden müssen. Vielmehr schlossen sich die drei Hamburger Todespiloten und ihre Helfershelfer unter den Augen diverser Nachrichtendienste zu einer Terrorgruppe zusammen und planten den wohl spektakulärsten Terroranschlag in der Geschichte - während sie beobachtet wurden.“
CNN -October 16, 2001
...One el Hage business card, for his "Anhar Trading Co.," listed two addresses -- his former home address in Arlington, Texas, and a second address in Hamburg, Germany, which matches the home address of Marmoun Darkazanli, a Syrian national who has lived in Germany since 1985.
Darkazanli lived on the second floor of the modest apartment building where he had registered his own company that exported machinery and industrial equipment. Darkazanli's phone number and a Deutsche Bank account were also in a leather address book confiscated in a 1997 raid of el Hage's home.
Darkazanli's Import-Export Co. is the only private business on the first list of 27 groups whose assets President Bush froze on September 24.
< The dutch 9/11 ties- a tribute to Daniel Hopsicker
| Ex-UK-minister attacks US over war and 9/11 >
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